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Die Stilllegung der Farbdrucker hat in den letzten Wochen für einiges an Aufruhr und schlechte Stimmung unter den Studenten gesorgt. Hiermit möchte die Studierendenvertretung versuchen zu klären, was die Hintergründe dieser Entscheidung sind und wie die Konsequenzen aussehen könnten.
Einmal im Jahr findet die sogenannte Studienbeitrags-Ausschuss-Sitzung statt, in welcher über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel aus den Einnahmen der Studienbeiträge entschieden wird. Diverse Einrichtungen der Hochschule haben die Möglichkeit Anträge auf eine Unterstützung durch Studienbeiträge zu stellen (z.B. Rechenzentrum, Sprachenzentrum, Bibliothek, Verwaltung und Fakultäten). Die Hauptaufgabe während dieser Sitzung ist es über diese Anträge und die Höhe der zu verwenden Mittel zu entscheiden.
Unter anderem kam erneut der Antrag des Rechenzentrums die Unterhaltung der Drucker mit 80.000€ zu Unterstützen (die Restsumme von ca. 40.000€ wird aus dem Haushalt der Hochschule finanziert). Da die Studierendenvertretung sich das Ziel gesetzt hat die Studienbeiträge zu senken, war dies einer der Punkte den wir dazu nutzen wollten dieses Vorhaben umzusetzen.
Konsequenz daraus ist, dass die kostenlose Nutzung der Farbdrucker nicht mehr finanziert werden wird, vor allem auch aus folgenden Gründen:
- Kein „intelligentes“ Drucken (alles pauschal in Farbe, keine Seitenanpassung, komplette Skripten im Mülleimer)
- Fremddrucken (das kostenfrei Drucken wird dazu genutzt Sachen von Freunden auszudrucken)
- Übermäßige Ausnutzung des Angebots (Drucken von e-books etc.)
Das Angebot die schwarz/weiß-Drucker kostenlos zu nutzen wird weiterhin bestehen (was im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen immer noch einzigartig ist). Des Weiteren sind wir der Meinung, dass auch bei farblich gestalteten Vorlesungs-Skripten ein Ausdruck in Graustufen durchaus ausreichend ist (Buntstifte und Textmarker erfüllen den gleichen Zweck und kosten weniger). Um dies zu unterstützen werden die Professoren und Lehrbeauftragten von uns gebeten Graustufen-freundliche Skripten zu gestalten.
Bei dringendem Bedarf können farbige Ausdrucke gegen Bezahlung im Copy-Shop getätigt werden.
Über die Einrichtung und Umsetzungsmöglichkeiten von „Guthaben-Konten“ wird bereits diskutiert. Hierbei ist die Bereitschaft von Seiten der Hochschulleitung und des Rechenzentrums entscheidend für die Reaktivierung der Farbdrucker.
Die Studierendenvertretung |